© & Letzte Änderung: Klaus-Peter Köstner / 29.01.2006 17:15:11
"I love my Japan" ("Japan", Be-Bop Deluxe)
Vom 23.06.2002 bis zum 29.9.2002 wurde im Schloß Moyland die Ausstellung "Mit dem Pinsel gesehen - Japanische Zeichnung und Malerei des 17. bis 20. Jahrhunderts aus der Sammlung Gerhard Schack" gezeigt.
Wir haben die Ausstellung am 22. September 2002 besucht. Wie es der Titel vermuten läßt wurden Japanische Gemälde gezeigt. Das besondere an diesen Gemälden ist neben der fernöstlichen Herkunft besonders die Technik der Herstellung. Alle Bilder wurden mit dem Tuschepinsel gemalt. Teilweise wurden auch außer schwarzer Tusche noch Goldfarbe sowie andere Farben verwendet. Gemalt wurde auf Seide und Papier.
Die Gemälde stammten u.a. von Hokusai, Toyohara Kunichika, Hanabusa Itcho u.v.a.m. Es gab einige Gemälde, die mir sehr gefallen haben. Besonders schön ist das Bildnis eines Tigers von Kishi Ganku (1749/56-1838) sowie das Bild "Der Glücksgott Ebisu mit einem Fisch an der Angel" (1882) von Kawanabe Kyosai, das auch das Titelbild der Austellung ist (siehe rechts). Bemerkenswert ist die Leichtigkeit, die diese Bilder ausstrahlen: Die Bilder wirken, als wären sie nur aus wenigen Pinselstrichen entstanden. Der Titel der Ausstellung soll verdeutlichen, daß man mit dem Pinsel das Wesen der Dinge erfassen und Darstellen kann.
Das Museum befindet sich im restaurierten Schloss Moyland in der Nähe von Kleve. Das Schloss beherbergt eine Dauerausstellung über Josef Beuys sowie zeitlich begrenzte Sonderausstellungen. Zum Schloss gehört auch noch ein Schlosspark, auf dem noch weitere Kunstwerke in Form von Skulpturen ausgestellt sind.
Im Museumsshop kann der Besucher, sofern er Interesse hat, auch noch Bücher, die zur aktuellen Ausstellung sowie zur Dauerausstellung "Josef Beuys" passen, und Replikate sowie schmückendes Beiwerk erwerben.