© &  Letzte Änderung: Klaus-Peter Köstner / 29.01.2006 17:15:16 

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Eisenbahnmuseum Bochum Dahlhausen

"No way to slow down" ("Locomotive Breath", Jethro Tull)


Besuch des Eisenbahnmuseums Bochum-Dahlhausen, 05.06.2005

Am 5.6.2005 habe ich mit meiner Frau und meiner Tochter das Eisenbahnmuseum in Bochum-Dahlhausen besucht. Das Eisenbahn-Museum wird von der Deutschen Gesellschaft für Eisenbahnschichte betrieben.

Zu dem Besuch gehörte auch eine Fahrt mit der Ruhrtalbahn nach Hagen. Der Start war ca. 8:45 ab Eisenbahnmuseum Bochum-Dahlhausen. Als Lokomotive war eine BR 38 aus dem Jahr 1918 vorgespannt.

Die Fahrt ging durch das Ruhrtal von Bochum-Dahlhausen aus über Bochum-Dahlhausen (S-Bahnhof), Hattingen, Blankenstein (Burg), Haus Kemnade, Herbede, Ruine Hardenstein, Zeche Nachtigall, Witten-Bommern, Wengern Ost, Hagen-Vorhalle nach Hagen HBf. Auf der Hinfahrt hat die BR 38 den Zug in der Rückwärtsfahrt (=mit dem Tender voran) gezogen. Diese Fahrt war relativ gemütlich langsam. An der Zeche Nachtigall wurde noch kein Halt gemacht. Laut Informationsblatt soll man ab Sommer 2005 hier aber auch zu- und entsteigen können.

Das folgende Bild zeigt die Lokomotive 38 2267 nach der Ankunft in Hagen HBf.

BR38 in Hagen

Das nächste Bild zeigt die Schöne (38 2267) und das Biest (Klaus).

BR38 in Hagen

Gegen 10:35 Uhr war die Abfahrt in Hagen. Auf der Rückfahrt hat die preußische P8, wie sie ursprünglich hieß, den Zug Vorwärts gezogen. Hierbei konnte sie auch teilweise eine höhere Geschwindigkeit demonstrieren.

Nach der Fahrt gab es im Eisenbahnmuseum noch einmal Gelegenheit zum Fotografieren (besser: zum fotodigitalisieren). Die Lokomotive wurde vom Zug getrennt. Danach fuhr sie unter den Wasserkran, um das Wasserreservoir aufzufüllen.

BR38 im Museum nach der Fahrt

BR38 im Museum beim Wasserfassen

BR38 im Museum beim Wasserfassen

Abfahrt vom Wasserkran

Susanne und Cornelia mit BR 38 im Hintergrund.

Susanne und Cornelia mit BR 38 im Hintergrund

Anschließend wurde die 38 2267 wieder an den Museumszug angekuppelt. Kurze Zeit später war der Zug wieder in Richtung Hagen unterwegs - diesmal leider ohne uns...

Die Steuerung im Betrieb...

Die Steuerung im Betrieb

Die BR 38 fährt zum Ankuppeln an den Museumszug.

Die BR 38 fährt zum Ankuppeln an den Museumszug

Während die 38 2267 Wasser tankte, traf auch wieder der Zubringerschienenbus von Bochum-Dahlhausen (S3), dies ist der S-Bahnhof, ein. Dieser Zubringerdienst wurde von einem besonderen Museumsstück geleistet: einem Wismarer Schienenbus, auch "Schweineschnäuzchen" genannt.

Schweineschnäuzchen

Auf dem Museumsgelände gab es einiges zu sehen und auch zu erleben. Wir haben unter anderem auch eine Fahrt mit einer Draisine unternommen. Diese Fahrt war allerdings nur auf dem Museumsgelände.

Zu sehen gab es ferner eine 66 002, eine BR 44, eine BR 55, eine BR 01, eine BR 80, eine BR 97, ein Akkutriebwagenzug BR 515 mit Steuerwagen 815, eine E94, eine V100, eine V36 sowie recht viele alte Waggons, die zum Teil noch in der Renovierungsphase waren. Auf der Webseite des Museums kann man sich noch genauer informieren!

Die Waggons des eingesetzten Museumszuges der Ruhrtalbahn waren übrigens auch restaurierte alte Waggons. Es war ein besonderes Erlebnis einmal 3. Klasse zu fahren!

Anmerkung: Die Fotos aus dem Ringlokschuppen sind leider zu dunkel geraten. So muss ich leider und schweren Herzens noch einmal in das Museum!